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Zentrale für gleichberechtigtes Arbeiten

17.-19. Sept. 2020 | Container auf der Meidlinger Hauptstraße, 1120 Wien

 

Ohne Zweifel: Frauen* halten den Laden am Laufen. Aber wie geht es ihnen dabei? Die Brutpfleger*innen und die AK Wien errichten einen Ort für Imagination, Erfahrung und Austausch, eine Zentrale für das gute Leben für alle, die Zentrale für gleichberechtigtes Hackln.

 

Sie fragen sich und die Passantinnen* auf der Meidlinger Hauptstraße: Was sind gute Arbeitsbedingungen? Wie viel Zeit bleibt für uns? Was macht ein selbstbestimmtes Leben aus? Wie jonglieren wir unseren Rollen als Mütter, Töchter, Freundinnen, Berufstätige, Partnerinnen und was würde unseren Alltag wirklich erleichtern? Gemeinsam wollen wir Ideen sammeln und Antworten finden.

 

Sie erwarten drei Tage voller künstlerischer Interventionen, Installationen, Gesprächsrunden und Workshops: Gewinnen Sie beim Glücksrad endlich ihre Gehaltserhöhung und lassen Sie sich von visionären Gewerkschafterinnen dazu ermutigen, auch selbst die Stimme zu erheben. Erfahren Sie beim Generationengespräch, wie unsere Großmütter gender troubles erlebten, besuchen Sie mit Ihren oder ausgeborgten Kindern die Lesung einer Drag Queen und erkunden Sie das Arbeiterinnen*kammerl. Oder trinken Sie einfach einen Kaffee in der Lounge und atmen Sie einmal tief durch.

Leitung, Performance Eva Puchner, Susanne Preissl

Programmdramaturgie Birgit Schachner

Ausstattung Gudrun Lenk-Wane

Video & Installation Sarah Tasha Hauber

Kinderprogramm DieLisi Humpelstetter

 

Gäste: AK Präsidentin Renate Anderl, Yasmo & Mieze Medusa, Grazia Patricia, ÖGB-Vizepräsidentin und Bundesfrauenvorsitzende Korinna Schumann und Betriebsrätinnen und Gewerkschafterinnen aus dem Bereich der systemrelevanten Berufe, Omas gegen Rechts, Fearleaders Vienna

Video: Sarah Tasha Hauber

Fotos: Sami Rezaei

widerstand im gras

Ein Best-Of-Picknick zum fast 10-jährigen Jubiläum der Brutpflegerinnen

 

Zwischen Wegbegleiter:innen, Fans & Friends, zufälligen Zuhörer:innen und interessiertem Publikum, vorbeifahrenden Fahrrädern, Kindern, Hunden, Bierdosen und Kuchen lesen Die Brutpflegerinnen ausgewählte Texte aus ihren Performances der vergangenen Jahre.

WIDERSTAND IM GRAS ist kein Jubiläum im klassischen Sinn. Das Picknick versteht sich als Sichtung eines Archivs aus Haltungen, Forderungen, Provokation, Überspitzung und gemeinsamer Vision und Widerstand.  Im Mittelpunkt stehen Themen, die Die Brutpflegerinnen seit ihrer Gründung beschäftigen: Care-Arbeit, Geschlechtergerechtigkeit, Solidarität, gesellschaftliche Verantwortung, Erschöpfung der Frau, Widerstand und die Suche nach anderen Formen des Zusammenlebens. Was ist davon geblieben? Was hat sich verändert? Und was ist heute vielleicht dringlicher denn je?

Das Best-Of-Picknick lädt dazu ein, zurückzublicken und zugleich nach vorne zu denken: zum Wiedersehen und Solidarisieren, zum Ideen tüfteln, Austauschen und Weiterdenken. Ein Nachmittag im Gras – mit Texten, Gesprächen und der Frage, welche Utopien noch auf ihre Verwirklichung warten.

Termin:

8.August 2026 um 15 Uhr

Ort: Jesuitenwiese, 1020 Wien (in der Nähe der Toilettenanlagen)

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